Pressemitteilung: KlimaKollektiv beim globalen Klimastreik

Die Erde schreitet mit großen Schritten der Klimakatastrophe entgegen – doch eine notwendige systemische Kurskorrektur ist bei keiner der großen Parteien zu erkennen. Auch ernstzunehmende Diskussionen über notwendige Anpassungen des jetzigen Systems, um bereits absehbare, schlimme Konsequenzen der Klimakatastrophe abzumildern, werden auf politischen Ebenen kaum ernsthaft geführt.

Am 23.09. beteiligt sich KlimaKollektiv am globalen Klimastreik, um auf die Notwendigkeit des schnellen, politischen Handelns hinzuweisen und gegen die aktuelle Untätigkeit zu demonstrieren. KlimaKollektiv bietet der Klimagerechtigkeitsbewegung eine langersehnte Möglichkeit, politische Entscheidungen in die eigene Hand zu nehmen und nicht mehr auf bestehende Parteien hoffen zu müssen. Seit Jahren gehen deutschlandweit tausende Menschen aus allen Lebensbereichen und jeden Alters auf die Straße und dennoch bleibt die Politik unbewegt.

Gerade haben wir in Europa den heißesten jemals gemessenen Sommer erlebt: voller intensiver Hitzewellen, Trockenheit, Dürren und Waldbränden, auch in Deutschland. Die Klimakrise bedroht nicht nur unser aller Lebensgrundlagen und fordert immer mehr Menschenleben durch Hitze und Extremwetterereignisse, sondern gefährdet die gesamte menschliche Zivilisation. Anders als bei der Coronakrise oder dem Angriffskrieg in der Ukraine, gibt es keine ernsthafte Reaktion oder konsequente Gegenmaßnahmen von Seiten der Politik.

„Die bestehenden Parteien hatten Ihre Chance Klimaschutzpolitik im Sinne einer Transformation anzugehen, sie tun es nach wie vor nicht. Deshalb wird es Zeit, mit notwendigen politischen Maßnahmen die grundsätzliche gesellschaftliche Transformation voranzubringen. Ohne systemverändernde Schritte werden wir immer wieder unzureichende Ergebnisse in Sachen Ökologie, Verkehr, Energie und Wirtschaft erhalten, welche die Klimakrise weiter verschärfen. Die Klimabewegung, aber auch soziale und andere zivilgesellschaftliche Bewegungen brauchen über Proteste, Petitionen und Aktionen hinaus einen parlamentarischen Arm, der dieser bedrohlichen Entwicklung konsequent begegnet, ohne die eigene Identität aufgeben zu müssen“, sagt Tobias Kretschmer vom Vorstand des KlimaKollektivs.

Als neuartiges Wahl-Bündnis versucht das KlimaKollektiv zusammen mit Organisationen direkt und unmittelbar bei Wahlen anzutreten und Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, ohne dabei auf herkömmliche Parteistrukturen angewiesen zu sein. Direkt und ungefiltert können politische Maßnahmen und Inhalte der Bewegung in den Parlamenten zur Abstimmung gestellt werden und somit endlich ein ernsthafter Diskurs in Sachen Klimakrise beginnen. Unser Motto ist „Bewegung in die Parlamente“ damit die Parteien im Parlament keinen Rückzugsort haben, um sich dem Handeln gegen die Klimakrise und den Forderungen der Bewegung zu verweigern.

„Klimaneutrale Mobilität für alle, eine gemeinwohlorientierte Wirtschaft und autarke Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden. Die Klimagerechtigkeitsbewegung muss aus Ihrer Opferrolle herauskommen und selbst für ihre Forderungen eintreten. Die anderen politischen Kräfte werden es nicht für uns tun, das haben die Erfahrungen der vergangenen Jahre schon mehrfach gezeigt. Darum gehen wir am 23.09. auf die Straße und fordern Unterstützung, um endlich Veränderung zu bewirken!“, so Puia Yassami vom Vorstand des KlimaKollektivs.

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